Das sich auch bei mir langsam Frühlingsgefühle breit machen liegt wahrscheinlich auch nur daran, dass sowas ansteckend zu sein scheint.
Er kann den ganzen Tag nur an SIE denken, SIE geht ihm einfach nicht aus dem Kopf, selbst wenn er träumerisch in seiner Minihängematte liegt, wandelt SIE neben ihm!
Er kennt sie schon lange und hat sie trotzdem vor Kurzem das erste Mal gesehen. So richtig, mit all ihren Facetten und kleinen Fehlern. Und sie erscheint nur noch liebenswerter.
Was soll er nun tun? Fragt er mich? Und würde es nicht tun, wenn er wüsste wie planlos ich in Sachen (Liebes)Beziehungen bin. Der arme Hr. Pinokkeles. Er hätte sich eine bessere WG-Partnerin wünschen können. Eine erfahrene, die ihm im Leben durchboxen kann. Zur Not auch mal mit den dicken Handschuhen fest auf ein verlorenes Herz klopft und sagt: "Hallo, da bittet jemand um Eintritt und der mag dich also schick ihn nicht weg!" Kann ich aber nicht!
Nicht nur weil ich von Kampfsport jeglicher Art keine Ahnung habe, nicht nur weil meine Nägel frisch lackiert sind, nein viel eher weil ich die Sprache der Liebe nicht mal ansatzweise beherrsche. So hockt er weiter unterm Doldenflieder und schnuppert verliebt an lilafarbenen Blüten und zartem Klee. Gegessen wird nichts, dass macht der Magen nicht mit. Der springt nämlich im Quadrat, bei jedem Treffen, bei jedem Anruf, sogar bei jedem Gedanken an die angebete Häsin.
Klar, dass ich mir da Sorgen mache. Schlottert Peavys Lieblingsponcho doch schon längst mehr als lässig um sein Puschelschwänzchen. Doch das ist das Letzte, was ihm jetzt Sorgen macht!
Wenn seine Augen strahlen als hätte er minderstens zwei Flaschen vom besten Tequilla intus, dann weiß ich bald wird er sie sehen. Und obwohl, oder gerade weil ich, trotz meiner ständig mehr werdenen Jahresringen, immer noch an die Liebe glaube, weiß ich irgendwann kommt der Tag an dem die Beiden zusammen glücklich sein können.
Mal sehen ob ich recht habe.
Samstag, Juli 29, 2006
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