Manchen Personen im Leben steht man näher als Anderen, das liegt wahrscheinlich daran, dass man einfach nicht die gesamte Weltbevölkerung gleich lieb haben kann. Wann aber fangen solche Bevorzugungen an gefährlich zu werden? Im engeren Freundeskreis? In der Familie? In der Beziehung?
Ist es normal bei einem Treffen mit einer guten Freundin so aus dem Häuschen zu sein als hätte man sie ein Jahr nicht mehr zu Gesicht bekommen, obwohl eigentlich nur vier Tage seit dem letzten Zusammentreffen vergangen sind und man zusätzlich jeden Tag telefoniert hat? Nicht wirklich würde ich sagen! Zuminderst nicht wenn man dazu sagt, dass man auf den eigenen Partner gut und gerne verzichtet!
Oder vielleicht auch nur gewohnt ist zu verzichten?? Weil er einfach viel zu lange weg war?
Stellt sich nur die Frage ob solche Besitzansprüche bzw. Zusammengehörigkeitsgefühle sich wieder einstellen können!? Und wenn ja, wie stell ich das an? Fragen über Fragen und kein Mensch der eine Antwort darauf weiß. Keine Seele die bereit ist zu helfen!
Also streiten ich und mein Hirn uns alleine weiter, beginnen zu diskutieren, Gründe zu suchen, Lösungsansätze ausfindig zu machen. Das ist etwas dass wir Beide sehr gut beherrschen, wir können uns quasi den ganzen Tag lang still beschäftigen. So zu sagen im inneren Monolog. Auch etwas dass man sich aus Einsamkeit heraus angewöhnt, glaube ich! Also, welche Ratschlüsse haben wir gezogen?
Ersten kann man sich nur mit den Personen ganz wohl fühlen bei denen man hundertprozentig man selbst sein kann. Solche Personen erwerben sich dieses Prädikat durch häufige zeitliche sowie emotionelle Zuwendung, man lässt irgendwann los und fallen. Sich selbst und alle Masken! Dies ist ein Vertrauensbeweis…
Zweitens können Personen die einen Standplatz ganz in unserer Nähe hatten, auch wieder von uns abrücken, indem sie die gemeinschaftlichen Aktivitäten und Gespräche schleifen lassen.
Drittens kann dieser Prozess von Freundschaft schließen und Freundschaft lösen hoffentlich in beide Richtungen stattfinden und so bald wieder geregelte Bahnen in mein Leben einziehen lassen.
Donnerstag, Juli 13, 2006
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