
Dass die Taschen meines warmen Wintermantels die nächsten kühlen Monate nicht heil überstehen werden, liegt wahrscheinlich auch nur an den Unmengen an Glasmurmeln die ich ständig mit mir führe. Murmeln stehen für die Erinnerungen in unserem kurzen, oder längerem, Leben, zuminderst in der glitzernden Welt des Peter Pans. Du trägst sie bei dir, nahe am Herzen, lässt sie in deiner Hand hin und her gleiten, hörst ihr aufmunterndes Klicken bei jedem Schritt und wenn es still wird, der Moment passt und gerade kein, aber auch wirklich gar kein Mensch, her sieht, dann holst du sie aus deiner Tasche, um sie im Mondlicht etwas genauer zu betrachten.
Wie viel von dem, was noch in ihnen zu lesen ist, ist auch wirklich passiert? Wie viel real, was Illusion? Hast du wirklich immer schon so unglaublich viele hübsche Murmeln besessen, oder hast du die hässlichen Glasperlen nur unterwegs verloren? Oder verlieren wollen? Und wie schlimm ist es, wenn du nach dem ersten Kassasturz feststellst, dass du nur die schönsten Schätze behalten hast?
Du fragst dich, ob es nicht verwerflich und selbstbetrügerisch ist, all die verlotterten und peinlichen Erinnerungen aussortiert zu haben. Aber tut das nicht jeder? Blickt man nicht stets nur auf die sonnigen Seiten zurück? Und liegt es nicht am Ende nur bei dir, den kleinen Unterschied wahrzunehmen, die Schwelle zu erkennen, zwischen Phantasterei und Realität, zwischen Ideal und Fiktion? Den Schnitt musst du setzten, die Linie ziehen, ob bewusst oder unbewusst. Dich verabschieden, Adieu sagen, zu den Notizzetteln des Lebens, die deine Taschen langsam sprengen. Ob du es willst oder nicht! Also warum nicht absichtlich nur die gut erhaltenen aufbewahren, warum nicht die Rechnungen beiseite lassen?
Wenn du deinen Mantel schließlich niemals mehr tragen kannst, wird es egal sein, was in seinen Taschen versteckt liegt! Warum sich also mit unnötigem Ballast quälen?
Wie viel von dem, was noch in ihnen zu lesen ist, ist auch wirklich passiert? Wie viel real, was Illusion? Hast du wirklich immer schon so unglaublich viele hübsche Murmeln besessen, oder hast du die hässlichen Glasperlen nur unterwegs verloren? Oder verlieren wollen? Und wie schlimm ist es, wenn du nach dem ersten Kassasturz feststellst, dass du nur die schönsten Schätze behalten hast?
Du fragst dich, ob es nicht verwerflich und selbstbetrügerisch ist, all die verlotterten und peinlichen Erinnerungen aussortiert zu haben. Aber tut das nicht jeder? Blickt man nicht stets nur auf die sonnigen Seiten zurück? Und liegt es nicht am Ende nur bei dir, den kleinen Unterschied wahrzunehmen, die Schwelle zu erkennen, zwischen Phantasterei und Realität, zwischen Ideal und Fiktion? Den Schnitt musst du setzten, die Linie ziehen, ob bewusst oder unbewusst. Dich verabschieden, Adieu sagen, zu den Notizzetteln des Lebens, die deine Taschen langsam sprengen. Ob du es willst oder nicht! Also warum nicht absichtlich nur die gut erhaltenen aufbewahren, warum nicht die Rechnungen beiseite lassen?
Wenn du deinen Mantel schließlich niemals mehr tragen kannst, wird es egal sein, was in seinen Taschen versteckt liegt! Warum sich also mit unnötigem Ballast quälen?