Donnerstag, Jänner 17, 2008

Pharmakon

Ein Pharmakon ist ein Pharmakon, bleibt ein Pharmakon und wird immer ein Pharmakon bleiben. Pharmazie, Pharmakologie, Pharmazeut, Pharmakologe, Pharmakokinetik, Pharmakodynamik, Pharmakonzern. Dosiswirkurve, L5, EC95, Toxikologie und Paracelsus, ...

Na schwirrt euch der Kopf? Hört ihr euch noch selbst denken? Seid ihr bereits am Rande eines Nervenzusammenbruches? Ja?? ICH AUCH!!

Und zwar nicht, weil in drei Wochen Pharma-Prüfung ist, weil ich den Stoff nicht kapieren würde, weil ich noch nichts gelernt hätte...nein, nein. Ich bin gut in Pharma, ich kenn mich aus, alles wunderbar. Aber die Höflichkeit dieser Tage lässt sehr zu wünschen übrig. Wo man auch hinsieht nichts als Ärgerniss und Belästigung, Lärmbelästigung nämlich.

In den Öffis fängt es an, das einjährige Kind plärrt wie am Spieß und der nichtsnutzige Vater BITTET es um Ruhe (hier meine Herrschaften ist Höflichkeit fehl am Platz, man muss einem Baby seine Ansprüche schon deutlich machen), der Emo links von mir hört My chemical Romance in einer Lautstärke, dass sich selbst dem Zugführer die Flimmerhärchen aufstellen müssen. Und kommt man dann an den Ort der Lehre und des Wissens, erzeugt die gesamte Sitzreihe hinter mir, einen sonoren Summton durch ständiges Gelaber über Pharma, dass ich mir beinahe vorstellen kann, ich sitze am Meer.

Um Ruhe bitten hilft hier leider nichts, denn wie das Baby in der U-Bahn, sind auch diese Wesen gegen Höflichkeit imun. Also bleibe ich stumm...

Als Einziger!

Sonntag, Jänner 06, 2008

GenItalien

Weil im Winter deine Nase tropft
Die Ohren frieren, fallen gleich vom Kopf
Weil im Winter deine Füße jucken
Sich Weihnachtspalmen am Meer anzugucken

Wir sind hier

Weil wir statt hier auf dem Eis zu rutschen
Lieber an einem Speiseeis rumlutschen
Weil wir ständig kalte Füße haben
Woll'n wir sie im warmen Sand vergraben

Wir sind hier

Wir sind hier - und noch nicht dort
Das heißt für uns - nichts wie hinfort
Du und ich - wir wollen die Welt ansehen
Darum fahren wir GenItalien

Weil wir wegfahren statt anzukommen
Haben wir uns diese Freiheit selbst genommen
Bloß kein Leben in nem Spießerhaus
Du sagst: "Bei uns geht sich das gar nicht aus"

Wir sind hier

Wir sind hier und wir sind wir
Nicht Ich und Du No, wir sind jetzt ein Duo
Eines sollst du ganz klar verstehen
Mit niemand fährt man GenItalien

Wie mit dir

Mittwoch, Jänner 02, 2008

Prosit

Also ich finde ja den TamTam der Allerorts um Silvester gemacht wird, höchst unrealistisch. Was soll denn auf einmal besser sein, nur weil es plötzlich fünf nach, und nicht mehr fünf vor zwölf ist?

Prickeln tut höchstens der Sekt, krachen leider nicht nur die Raketen und spätestens um zwei Uhr morgens fällt man erledigt und sturzbetrunken ins Bett um den ersten Tag des neuen Jahres mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Katerstimmung zu beginnen. Und wenn der erste Tag des Jahres schon so anfängt, wie soll der Rest dann erst werden?

Ich persönlich bin ja dafür, jeden Tag ein bisschen Silvester zu feiern und die guten Vorsätze besser gleich umzusetzen. Aller Anfang ist ja bekanntermaßen schwer, also warum freiwillig alle dreihundertfünfundsechzig (arges Wort) Tage wieder von vorne beginnen.

2007 war nicht immer gut, aber auch nicht immer schlecht und meiner Meinung nach wird 2008 wahrscheinlich nicht anders werden!